Wort zum Freitag

Liebe Leserin, lieber Leser

Willkommen zurück auf meinem Blog! Ich hoffe, Sie hatten eine schöne Sommerzeit, auch wenn das Wetter hierzulande dieses Jahr doch etwas zu wünschen übrigliess... Sei’s drum. Energie tanken, die Batterien aufladen und den Kopf «verlüften», das tut ja jeder und jedem von uns gut – unabhängig vom Wetter. Und auch unabhängig von Corona. Ich hoffe, dass Sie schwungvoll und dynamisch ins letzte Viertel des Jahres starten konnten.

 

Jetzt mehr denn je: Jede Impfung zählt

Eine Dynamik im ungewollten – nämlich negativen – Sinn erleben wir leider alle aktuell wieder betreffend der Corona-Situation. Dabei wäre es doch so einfach: Mit der Impfung steht jeder und jedem Einzelnen von uns ein wirksames Mittel zur Verfügung, um dieser sich dahinschleppenden Pandemie effektiv etwas entgegenzusetzen. Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen ist eine höhere Impfquote in der Schweiz nötiger denn je: Die Fallzahlen steigen – jetzt nach den Sommerferien, wie zu befürchten war – wieder deutlich an. Die Kurve mit der Anzahl hospitalisierter Menschen zeigt erneut nach oben und die aggressivere Delta-Variante grassiert flächendeckend – von der Ostschweiz bis ins Tessin; vom Bündnerland bis in die Waadt. In allen Spitälern landauf, landab zeigt sich dabei dasselbe Bild: Personen, die wegen Corona ins Spital eingewiesen werden, sind in den allermeisten Fällen solche, die nicht geimpft sind. Das müsste doch wirklich nicht sein und liesse sich mit geringstem Aufwand – nämlich zwei kurzen Piksen - verhindern! Und dies auch noch komplett kostenlos.

 

Um die Impfung noch näher an die Bevölkerung heranzubringen, und Gelegenheiten für Kurzentschlossene und Spontane zu schaffen, gibt es seit dem letzten Wochenende im Kanton Luzern eine weitere Möglichkeit, sich den Piks auf unkomplizierteste Art und Weise zu holen: An neun Standorten, verteilt über das ganze Kantonsgebiet, kann man sich kostenlos und ohne Voranmeldung impfen lassen. Darunter sind insbesondere auch beliebte, stark frequentierte Orte wie Einkaufs- und Shoppingcenter. Falls Sie noch nicht geimpft sind, so appelliere ich an Sie, die Impfung jetzt nachzuholen. Schützen Sie damit sich selbst und ihr Umfeld und helfen Sie mit, weitergehende Massnahmen, die für alle nur unangenehm und notabene mit einem hohen Preisschild versehen sind, zu verhindern. Die Erfahrung aus den vergangenen eineinhalb Jahren sollten uns allen noch präsent genug sein... Im Vergleich zu früheren Phasen der Pandemie haben wir es nun aber selbst in der Hand! Also: Nehmen wir unsere Eigenverantwortung doch wahr.

 

HIER finden Sie eine Übersicht, wo und wann Sie sich spontan vor Ort impfen lassen können

 

Nach wie vor sind natürlich auch Anmeldungen zum Impfen in einem der beiden kantonalen Impfzentren in Luzern oder Willisau möglich. Die Anmeldung finden Sie ebenfalls HIER.

 

Luzerner Psychiatrie – Haus B öffnet seine (neuen) Türen

Am Mittwoch durfte ich bei der Eröffnung des Hauses B der Luzerner Psychiatrie dabei sein. Nach einer eineinhalbjährigen Sanierung bietet das Gebäude in St. Urban nun 70 topmoderne Behandlungsplätze. Mit den zwei Stationen für Betroffene von Abhängigkeitserkrankungen sowie der Station Wohnpsychiatrie ist das Haus optimal an aktuelle wie auch zukünftige Anforderungen der psychiatrischen Versorgung angepasst worden. Ein Angebot, das gerade in Pandemiezeiten umso notwendiger ist. Denn Covid-19 hat leider die Entwicklung verstärkt, dass es immer mehr Menschen gibt, die unter einer psychischen Belastung leiden. Es ist wichtig, den Betroffenen rasch und gezielt helfen zu können – sei es mit einer ambulanten oder stationären Behandlung. Dass das neue Haus B nun wieder seinen Betrieb aufnimmt, freut mich als Gesundheits- und Sozialdirektor des Kantons Luzern daher ausserordentlich.

 

Ich wünsche Ihnen allen ein erholsames Wochenende! Und sollten Sie heute oder morgen zufällig in der Mall of Switzerland in Ebikon oder im Hotel Sonne in Reiden sein: Nutzen Sie doch die Gelegenheit, um sich spontan piksen zu lassen. Getreu unserem Motto: «Schleppen Sie Ihre Einkäufe nach Hause – nicht Corona.»

 

Bliibed Sie gsond (und machen Sie etwas dafür)!

 

Guido Graf
Regierungsrat

 

 

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