Wort zum Freitag

Liebe Leserin, lieber Leser

 

Sagen wir es so: Der Luzerner Regierungsrat wird bisweilen ziemlich hart dafür kritisiert, ein reines Männergremium zu sein. Dass er die Möglichkeit nicht hat, das selber zu ändern, liegt derweil auf der Hand. Die Musik spielt diesbezüglich an einem anderen Ort… 

 

Gleichstellung - die weitere Debatte ist definitiv lanciert

Fast etwas untergegangen ist diese Woche, dass der Luzerner Regierungsrat die Vernehmlassung zum Planungsbericht Gleichstellung 2022-2025 eröffnet hat. Und zwar am Montag, als zum zweiten Mal nach 2019 der nationale Frauenstreiktag stattfand – diesmal pandemiebedingt halt unter etwas anderen Vorzeichen als noch beim ersten Mal. Im Wissen, dass Gleichstellungsthemen wichtige gesellschaftliche Themen sind, hat der Luzerner Regierungsrat mit dem Vernehmlassungs-Start nun die weitere Debatte in breiten Kreisen der Wirtschaft, der Politik und der Zivilgesellschaft lanciert. Als Sozialdirektor bin ich gespannt, welche konkreten Massnahmen der bereinigte Planungsbericht nach der Auswertung der Vernehmlassung umfassen wird.

 

Hier finden Sie weitere Infos und mehr Details zum Planungsbericht.


Phase grün - nun schon seit elf Tagen

Neuigkeiten im Zusammenhang mit dem Corona-Virus sind ja erfahrungsgemäss fast immer negativ. Viele haben das Thema verständlicherweise satt. Doch jetzt gibt es für einmal gute Neuigkeiten von der epidemiologischen Front im Kanton Luzern: Heute Freitag ist der elfte Tag in Folge, in dem sich unser Kanton gemäss Alarmkonzept in der Phase grün befindet. Nach den teils sehr hohen Ansteckungszahlen, vielen Hospitalisationen sowie den Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19 in den letzten Monaten freut es mich sehr, dass sich die Situation zunehmend entschärft und bereits weitere Öffnungsschritte auf Stufe Bund bevorstehen. Noch ist zwar nicht klar, wie weit der Bundesrat gehen wird – klar ist aber: Jede Lockerung ist ein weiterer Schritt für uns alle zurück zur Normalität. Dennoch gilt nach wie vor: die Pandemie lässt kaum verlässliche Voraussagen zu und ist nicht planbar. Es gibt noch immer viele Unbekannte.

Stand heute sind wir aber auf gutem Wege und können optimistisch sein, dass der «Marathon» – wie es Herr Bundesrat Berset zu Beginn der Krise formuliert hatte – dem Ende entgegengeht und wir die Ziellinie nach zugegebenermassen harten 42,195 Kilometern bald erreicht haben werden. Umso unnötiger wäre es, wenn wir nun doch noch ins Straucheln geraten würden. Bleiben Sie deshalb bitte vorsichtig und aufmerksam – und halten Sie sich auch weiterhin an die geltenden Regeln. Denn um beim Vergleich mit dem Sport zu bleiben: Definitiv geschafft ist es erst, wenn die Ziellinie denn auch wirklich überschritten ist.

 

Ich wünsche Ihnen ein sonniges und erholsames Wochenende. Bliibed Sie gsond!

Guido Graf
Regierungsrat

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